Aufgaben Community Manager
Berufsbild Community-Management

Community-Manager: Die wichtigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten

Auch wenn es den Job des Community-Managers bereits seit vielen Jahren gibt, ich selbst arbeite seit 2006 in diesem Bereich, sind das Berufsbild und die damit verbundenen Aufgaben eines Community-Managers noch immer vielen Personen unbekannt.

Im Wesentlichen kann man zwischen drei verschiedenen Berufsbildern unterscheiden:

Die drei Berufsbilder haben einige Gemeinsamkeiten wie zum Beispiel die Kommunikation mit Stakeholdern. In allen drei Ausprägungen ist es Aufgabe des Community-Managers für eine gute Atmosphäre in der Community zu sorgen, sowohl für die Community, als auch das Unternehmen zu sprechen und eine Brücke zwischen beiden zu bilden.

Der Bundesverband Community-Management für digitale Kommunikation und Social Media e.V. (BVCM) beschreibt die Aufgaben eines Community-Managers in der Definition des Berufsbildes mit:

Der Aufgabenschwerpunkt des Community Managers liegt auf dem plattformübergreifenden Dialog mit den Anspruchsgruppen seines Arbeitgebers. Dabei ist dieser für den gesamten Prozess von Auf- und Ausbau über die stetige Aktivierung bis hin zu Beobachtung und Auswertung zuständig. Der Community Manager kann jederzeit beurteilen, wie die Stimmung in der Community ist und welche Themen diese bewegt.“

Gemein haben alle drei Berufsbilder die Kommunikation mit den verschiedenen Anspruchsgruppen. Hier dient der Community-Manager zum einen als Sprachrohr der jeweiligen Organisation, aber auch als Sprachrohr der Community. In dieser Rolle dient der Community-Manager auch als interne Schnittstelle zwischen verschiedenen Abteilungen um Antworten auf aktuelle Fragen aus der Community zu erhalten. Aber auch umgekehrt läuft der Informationsfluss, welche Anregungen und Verbesserungen wurden aus der Community herangetragen und können intern genutzt werden. Der Community-Manager schafft dadurch einen Mehrwert sowohl für die Kunden und User der Community, aber auch intern für das Unternehmen und die Weiterentwicklung. Der Community-Manager muss beide Anspruchsgruppen verstehen und darf sich nicht auf eine Seite schlagen.

Welche Themen bewegen die Community?

Der Community Manager braucht ein hohes Maß an Medienkompetenz, um zu entscheiden welche Mitglieder wann, wie, wo und womit angesprochen werden sollen. Hierbei muss nicht immer alles digital ablaufen, auch die Organisation von Community-Events und -Aktionen kann zu den Aufgaben gehören.

Im Job benötigt wird ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl und Empathie, um aktuelle Stimmungen in der Community bewerten und einordnen zu können. Die zuvor definierte Netiquette und die Verhaltensregel müssen umgesetzt und auf die Einhaltung geachtet werden. Bei Streitigkeiten und Krisen gilt es die Ruhe zu bewahren, die Situation zu moderieren und zu deeskalieren.  Der Job ist kein 9 to 5 Beruf und es kann durchaus mal vorkommen, dass am Wochenende oder abends ad hoc reagiert werden muss, um eine Situation nicht weiter eskalieren zu lassen.

Rechtliche Grundkenntnisse, Analyse und Reporting-Fähigkeiten gehören ebenso zum Berufsbild.

Auch wenn große Gemeinsamkeiten in den Aufgaben bestehen, so unterscheidet sich das Berufsbild je nach Ausprägung und Art der Community in weiten Bereichen:

Social Media Community Management
Der Krisenerprobte: Community-Manager in sozialen Netzwerken
Community-Manager On Domain
Der Allrounder: Community Manager auf unternehmenseigenen Plattformen
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